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Über mich

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209 Zweiter AUsflug ins Laoshangebirge

Manuel Schröder
Dipl.-Ing. Versorgungstechnik (TGA)
Förderlehrer in Mathematik und
Lehrer in den Bewegungskünsten

Zentrum für Bewegungskunst
TaijiQigong

TaiJiQuan & QiGong
Die Kunst der Bewegung lernen

Zentrumgründer und
ausgebildeter Lehrer für

TaiJiQuan
QiGong
Meditation
Kenpō

TaiJiQuan / QiGong
Lehrerausbildung in TaiJiQuan und QiGong
durch das Laoshan Zentrum von
Du Hong Lena und
Prof. hc. Sui Qingbo

Bushin-Ryu Kempo
1. Kriegergrad Shodan-Musha
verliehen durch
H. J. Briese Bushin Ryu Kempo - Doshin

Zusatzqualifikationen:

Deutscher Olympischer Sportbund:
Übungsleiter B Rehabilitation Innere Medizin

Herz-, Lungen- & Diabetessport

Übungsleiter B Prävention

Haltungs- und Bewegungssystem

Übungsleiter C
Breitensport zielgruppenübergreifend

Bergstätter Institut für ganzheitliche Entspannung und Kommunikation (B.I.E.K.)
Entspannungstrainer
für:
- Autogenes Training
- Progressive Muskelentspannung

terramedus® Akademie für Gesundheit GmbH:
Massage- & Wellnesstherapeut
- Fußreflexzonenmassage
- Aromaölmassage
- Hot STone Massage
- Sportmassage

Deutsche Meisterschaft in Taijiquan
Hannover 2013:


Deutscher Meister in Taijiquan mit
Taiji 24 Figuren, Taiji 48 Figuren,
Taiji Damo Schwert, Taiji Long Feng Schwert

Europa-Meisterschaft in Taijiquan
Venlo 2014:


Europameister in Taiji mit
Traditionellen Waffen mit Long Feng Schwert

Vize-Europameister in Taiji mit
QianLong Einzelfächer & Taiji 48 Figuren,

Ein Reise- und Erfahrungsbericht:

China, Qingdao, Laoshan Gebirge. - Gesundheitsförderung durch Taijiquan & Qigong -

Eine interessante Geschichte von Manuel Schröder, einem heute, also in 2014, 45-jährigen Sportler, der sein Training zunächst aufgrund von Knieproblemen einstellte, daraufhin zum Taiji und Qigong fand, sich erstmal nichts davon versprach und heute Deutscher Meister und Europameister in Taijiquan mit verschiedenen Formen ist:

Im Alter von 31 Jahren hatte ich, nach langer Pause, im Jahr 2000 die Kampfkunst Kempo für mich entdeckt. Nach erfolgreichem Training wurde mir 2007 der 1. Kriegergrad Shodan Musha überreicht. Im Jahr 2008 waren meine Knieprobleme dann allerdings so stark, dass ich mein Training schweren Herzens wieder einstellen musste.

Die Leidenschaft für die Kampfkunst „brannte“ allerdings weiterhin in mir, und ich wollte meine bis dahin erworbenen Fähigkeiten, mich in der Art bewegen zu können, nicht wieder einfach so aufgeben.

Noch im gleichen Jahr begann ich, ohne mir etwas davon zu versprechen, mit dem Training des Taijiquan, da ich gehört hatte, dass es gelenkschonend und gesundheitsfördernd sein soll. Zu Anfang hielt ich nicht so viel davon, ich fragte mich: „Was soll ich hier? Das ist doch kein richtiges Training mit all den viel älteren Menschen und was soll Taiji schon anders machen?“ Und zum anderen ging mir im Taiji alles viel zu langsam, da ich es aus meiner Kempozeit gewohnt war, viel schneller und vor allen Dingen, im Körperkontakt mit einem Trainingspartner zu trainieren. Aber ich dachte mir: „Gut, ich gebe Taiji eine Chance und probiere es eine Zeit lang, denn es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen.“

Schon nach kurzer Zeit gelang es mir, durch die langsamen, fließend durchgeführten, aufmerksam ausgeführten, gelenkschonenden und dennoch muskulär anstrengenden Bewegungen, und durch sehr viel eigenes Training, meine Knieprobleme so zu reduzieren, dass es mir heute, 2014, niemand mehr ansieht, dass ich 2008 eigentlich alle Sportarten aufgrund von Knieproblemen hätte einstellen müssen.

Heute trainiere und lehre ich ausschließlich Taiji und Qigong, um die Vorzüge dieser beiden Bewegungskünste und meine eigens damit gemachten Erfahrungen weiterzugeben. Durch das Training des Taiji und Qigong ist es mir heute sogar wieder möglich, Fußball zu spielen, ohne danach Schmerzen in den Knien zu haben.

Nachdem ich 2008 meine ersten Schritte im Taiji vorwiegend im Selbststudium ausführte, begann ich 2009 meine Lehrer-Ausbildung in Taijiquan und 2012 in Qigong, da ich mittlerweile auch drei Schüler für diese Art der Bewegung begeistern konnte. Auf einem Workshop in Neuss lernte ich meine Lehrer, Sui Qingbo und Du Hong Lena vom Laoshan Zentrum in Hamburg, kennen und schätzen.

Als Höhepunkt meiner Taiji- und Qigong-Ausbildung durch die beiden nahm ich an einer vierwöchigen Reise nach China in das Laoshan-Gebirge bei Qingdao in das Ausbildungszentrum des Laoshan Zentrums teil. Das größte Ereignis war der 60. Geburtstag der Meisterin Du Hong Lena, den alle zusammen im Ausbildungszentrum der Laoshan Union im Laoshan Gebirge feierten.

Alle bei dieser Reise gesammelten Eindrücke und Erfahrungen waren sehr vielfältig. Neben intensivem Training, langen Spaziergängen in der eindrucksvollen Natur und dem Besuch des Taijing Tempels im Laoshangebirge, gehörte zu dieser Chinareise auch ein Auftritt bei einem Austausch zwischen Europäern und Chinesen in Taijiquan und Qigong, in der Stadt Qingdao.

In einer Turnhalle einer Schule in Qingdao, begann nach einer kurzen Anreise mit dem Bus das für alle beteiligten Europäer zweitgrößte Ereignis dieser Reise. Ein Auftritt vor vielen hundert chinesischen Taiji-Übenden, die alle sehr professionell aussahen und sich perfekt bewegen konnten.

Je länger wir Europäer den Chinesen bei ihrem Training zuschauten, desto nervöser wurden wir alle.

Alle führten ihre Formen vor und wir Europäer waren sehr beeindruckt von dem, was die Chinesen so zeigten.

Dann waren wir dran. Nervös stellten wir uns auf der Trainingsfläche auf und führten unsere Formen vor. Erst die Gruppe gemeinsam, dann einzelne alleine. Die Reaktion der chinesischen Teilnehmer war wunderbar. Allen wurde nach der Form gratuliert und jeder einzelne von uns fühlte sich dazu aufgefordert weiterzumachen. Wir wurden sogar regelrecht dazu ermutigt, an Turnieren in Taiji teilzunehmen.

In China ist es bereits seit langem üblich, dass in Taiji Turniere veranstaltet werden. Dort zeigen Übende des Taiji jeden Alters, was sie so alles gelernt haben und vergleichen sich im Wettkampf mit anderen.

Auch in Deutschland und anderen europäischen Ländern werden mittlerweile Turniere in Taiji durchgeführt. Dabei werden Wettkämpfe im Bereich der Formen und in Pushing Hands ausgeführt. Alle Beteiligten haben dabei immer viel Freude und der Zulauf bei diesen Turnieren vermehrt sich von Jahr zu Jahr.

Auf der German Taijiquan Open 2013 gelang es mir, als mittlerweile nach DDQT zertifizierter Lehrer für Taijiquan und Qigong und Leiter der Schule für Bewegungskunst Taijiqigong in Bochum, mit vier Formen, 24 Figuren, 48 Figuren, Long Feng Schwert und DaMo Schwert, jeweils einen ersten Platz zu belegen.

Durch diese Erfolge beflügelt, stand der Teilnahme an der Europameisterschaft in Taijiquan in Venlo 2014, namentlich geführt unter Fighting Venlo, nichts mehr im Wege. Mit der Long Fong Schwertform, dies ist eine Taiji-Schwertform, bei der das Schwert und die Schwertscheide gleichzeitig verwendet werden, wurde ich im März 2014 Europameister in Traditionellen Waffen. Mit der Qian Long Einzelfächerform und der gekürzten und selbst arrangierten Version der 48-er Form, wurde ich jeweils Vize-Europameister.

Dies alles ist beachtlich und ein Beweis dafür, wie gesundheitsfördernd Taiji und Qigong sein kann, da ich 2008 das Training des Kempo und alle anderen sportlichen Aktivitäten aufgrund von Knieproblemen eigentlich hätte einstellen müssen.

Mit dieser Geschichte sollen sich alle ermutigt fühlen, sich aus der Passivität heraus zu bewegen und selbst wieder aktiv zu werden, aber langsam, nicht eilig, dafür stetig.

Niemand muss irgendwelche Meistertitel gewinnen, wenn er/sie nicht möchte, denn die Medaillen und Pokale sind nur ein Stück Metall, liegen oder stehen im Schrank herum oder hängen in einem Bilderrahmen und müssen geputzt werden.

Aber die vorangegangene Geschichte zeigt, was jeder einzelne zu leisten in der Lage ist, wenn die Passivität keinen Einzug hält, sondern die angemessene eigene Aktivität überwiegt.

Der eigentliche und hauptsächliche Gewinn ist die Förderung der Gesundheit. Denn wir müssen anfangen, uns selbst zu pflegen solange wir gesund sind, dann kann großes für die eigene Gesundheit erreicht werden.

"Es gibt tausende von Krankheiten, aber nur eine Gesundheit" (Herkunft unbekannt).

Durch Taiji und Qigong wird die Gesundheit gepflegt, man muss nur den ersten Schritt gehen und dabei bleiben, dann kann vieles geschehen.

Autor:
Manuel Schröder, Dipl.-Ing. Versorgungstechnik
Lehrer für Taijiquan und Qigong ausgebildet nach den Kriterien des DDQT
Ausgebildet im Laoshan Zentrum durch Sui Qingbo und Du Hong Lena

 


 

Aktuell:
Wochenend-Seminare 2017

 

Seminar
Impressionen

Winter
Taiji Schwert

Herbst
Taiji Fächer

Sommer
Taiji 48 Figuren

Frühjahr
Taiji 24 Figuren

Qi Die geheimnisvolle Kraft
15.04.2015

Das chinesische Wort Qi wird für gewöhnlich mit Lebensenergie übersetzt, aber seine Bedeutung ist umfassender. Wörtlich übersetzt bedeutet es Luft, Gas im übertragenen Sinn Atmosphäre oder Temperament.
Autorin: Gerda Kuhn, Quelle: http://www.br-online.de/

Radiobericht: Qi, “Die geheimnisvolle Kraft”
mit hinterlegten Bildern bei Youtube ansehen